Trauerbegleitung

Es sagt sich so leicht „Kopf hoch, das Leben geht weiter“ – wenn Menschen trauern, ist ihre innere Realität wahrscheinlich eine ganz andere. Angesichts tiefer Fassungslosigkeit und unstillbarer Sehnsucht bestimmt der Schmerz alles.

Aufmunternde Worte wie auch die Sprach- und Hilflosigkeit des Umfeldes scheinen unerträglich. Es kostet große Anstrengung, in einer Welt funktionieren zu sollen, die sich nicht mehr wie die eigene anfühlt.

In dieser dunklen Zeit biete ich Ihnen eine einfühlsame, wertschätzende Begleitung. Sie soll Ihnen die Kraft geben, allmählich mit der Trauer leben zu lernen und ein gutes Gefühl für Ihre ganz persönliche „Trauerwelt“ zu entwickeln, in der Sie sich sicher bewegen können. Dies bedeutet auch, einen heilsamen Umgang mit verwirrenden und oft widersprüchlichen Gefühlen wie Vorwürfen, Schuld, Wut, Angst, Starre oder Unruhe zu finden.

Trauer an sich ist keine Krankheit. Unterdrückte Trauer jedoch kann zu Erkrankungen führen, denn was nicht wirklich erlöst wurde, kreist dauerhaft im Gesamtsystem – unter Umständen noch viele Jahre später. Die sich daraus oft entwickelnden „Krankheiten, aus der Trauer geboren“ finden in meiner Arbeit ebenfalls Beachtung.

Die Zeit allein heilt nicht immer alle Wunden.

Möglichkeiten

Jede Begleitung ist individuell, ich arbeite nicht mit Schubladenkonzepten. Im Mittelpunkt steht der Mensch mit all seinen Stärken und Schwächen, wenn es darum geht, Ängste und Verzweiflung in etwas Heilsames zu verwandeln.

Warmherzige und fachkundige therapeutische Begleitung steht ebenso zu Ihrer Verfügung wie Unterstützung bei notwendigen Formalitäten. Auf Wunsch bin ich auch bei Besuchen bei Bestattern, Beisetzungen und Trauerfeiern an Ihrer Seite. Das Maß bestimmen Sie.

Bei Sprach- oder Ratlosigkeit kann es hilfreich sein, alle Betroffenen in die Begleitung einzubeziehen. Wenn ich Familien oder Paare berate, achte ich stets auf Neutralität. Und selbstverständlich bin ich an die Schweigepflicht gebunden.

Bitte rufen Sie mich in Notsituationen auch außerhalb der Sprechzeiten an.

Meine Arbeit mit kranken, sterbenden und trauernden Menschen erfüllt mich und ich bin dankbar dafür, dass ich sie tun kann. Ich begegne jedem Menschen mit Wertschätzung und Annahme, jeder darf sein, wie er oder sie ist. In jedem leuchtet ein Licht, das sich nach Beachtung sehnt und danach, in der Welt zu erstrahlen. Und darüber hinaus.